SENIOREN-UNION OBERBAYERN
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Presseberichte

Senioren-Union begrüßt Grundrente,

fordert ein zukunftsfestes Rentenkonzept

Die Senioren-Union (SEN) begrüßt Grundrente und überfällige Verbesserungen bei der betrieblichen Altersvorsorge, fordert aber nachdrücklich ein zu-kunftsfestes Rentenkonzept. Der Verband lobt die überfällige Einigung der Großen Koalition auf die Ausgestaltung einer Grundrente. „Es ist von ele-mentarer Bedeutung, dass sich die Lebensleistung eines Menschen in der Rente abbildet“, so der Landesvorsitzende, Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel. Die SEN Bezirksvorsitzende Ilse Weiß kündigte an, dass sich die Interessenvertretung der älteren Generation in Oberbayern sowohl mit den Auswirkungen der Ver-ständigung als auch mit der Darstellung des Kompromisses beschäftigen werde.

 

Dr. Goppel warnte in einer Pressemeldung allerdings auch vor allzu großer Euphorie: „Die Große Koalition, deren Schicksal wieder einmal am seidenen Faden großen sozialdemokratischen Stimmengewirrs hing, hat einen letztlich nur der aktuellen Tagespolitik geschuldeten Kompromiss gefunden. Im Koalitionsvertrag ist eine Grundrente mit Bedürftigkeitsprüfung angekündigt. Jetzt erzwingen die wankelmütigen Sozialdemokraten den Schwenk hin zu einer Grundrente mit Bedarfsprüfung. Dass es die Grundrente gibt, ist guter Grund zu feiern. Dass der "Zusatzschluck aus der Steuerpulle" allerdings der jungen Generation gut erklärt werden muss und keinen Anlass für sorgenfreien Übergang zur Tagesordnung bedeutet, muss ehrlich gestanden sein!“

 

Goppel weiter: „Politik braucht Wahrheitsliebe und Ehrlichkeit mit Blick auf langfristige Perspektiven mehr denn je. Entgegen aller linker Träumerei muss alles Geld, das wir ausgeben, erst einmal erwirtschaftet sein. Geld, das für Ausgaben zur Verfügung steht, setzt echte Lebensleistung voraus. Abgabe-garantien, die die Rentenkasse füllen, werden ohne Rücksicht auf wirkliche Bedürftigkeit nicht tragfähig gegeben. Niemand sollte sich aus den Taschen anderer bedienen wollen, die im Zeitenwandel schnell auch wieder geleert sein werden. Unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung ist deshalb zu hinterfragen, ob das Rentensystem, das das Parlament dieser Tage verabschiedet, über die Jahre trägt. Gesetzliche, betriebliche und private Alters-vorsorge – die drei Säulen unserer Absicherung gründen auf Kriterien, die der ständigen Überprüfung bedürfen. Demografie und Nullzinspolitik nagen gleich Bibern an einem Entwicklungsbefund mit vielen Unwägbarkeiten.“

 

Von daher ist eine stärkere Förderung und spürbare Entlastung über die betriebliche Altersvorsorge unverzichtbar. Hier geht es nicht nur um eine für die Rentner spürbare finanzielle Entlastung, sondern um einen wichtigen Impuls an die heute Jungen. Goppel: "Wer erwartet, dass der Nachwuchs blauäugig von der Gesellschaft morgen erwarten kann, dass sie ihn oder sie im Alter schon durchfüttert und absichert, wird bald enttäuscht feststellen, uns die Gesamtzeche wieder Einschränkungen abverlangt, die unerwartet dann aber richtig schmerzlich sein werden."

v.l.: Bezirksvorsitzende Ilse Weiß, Landesvorsitzender Dr. Thomas Goppel, Ministerin Ilse Aigner

Neuwahl 2019

 

Ilse Weiß als neue Bezirksvorsitzende

der Senioren-Union Oberbayern gewählt

 

Zur Bezirksdelegiertenversammlung mit Neuwahlen hatte die Senioren-Union Oberbayern in den Bürgersaal in Ismaning eingeladen. Neue Bezirksvorsitzende wurde die Bezirksrätin und Neurieder Altbürgermeisterin Ilse Weiß. In ihrer Antrittsrede betonte sie vor den Delegierten aus ganz Oberbayern:

 

„Wir müssen uns dafür einsetzen, dass die Senioren in der Politik und in der Gesellschaft gehört werden. Die Senioren-Union ist eine nicht zu überhörende Stimme der älteren Generation – und zusammen mit Ihnen möchte ich daran arbeiten, dass diese Stimme noch stärker wahrgenommen wird.“

 

Als erste Gratulanten für ihre neue Aufgabe gratulierten Ilse Weiß die Vorsitzende der CSU Oberbayern und Landtagspräsidentin Ilse Aigner und der Landesvorsitzende der Senioren-Union, Dr. Thomas Goppel. Mit einem Geschenk und mit langanhaltendem Applaus wurde der bisherige Bezirksvorsitzende der Senioren-Union, Hans-Joachim Lojewski, verabschiedet.

 

In den weiteren Wahlen zum Bezirksvorstand wurden als die vier stellvertretende Bezirksvorsitzenden Karin Linz, Reinhard Eichiner, Renate Schaumberg und

Dr. Kurt Vinzens bestellt.

 

Die engere Vorstandschaft wird ergänzt durch Schatzmeister Peter Benthues und die zwei Schriftführerinnen Hannelore Hartmann und Elisabeth Lenz.

 

Zu sieben weiteren Mitgliedern im Bezirksvorstand der SEN Oberbayern wurden durch die Bezirksdelegiertenversammlung Traudl Raith, Franz Donauer, Peter Kellner, Karl Forster, Gisela Haiml, Hermann Gerschlauer, Fritz Müller berufen.

 

Als die zwei Kassenprüfer wurden Ulrich Lardschneider und Edgar Mühl bestellt.

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